Wovon wir träumen, was wir haben
Ein Traum war der Anfang. Ja, einen solchen Garten wollten wir wohl: Von oben her soll das Wasser fallen, unten soll ein Teich gefasst sein, wo die Goldfische und die sanftäugigen weißen und rosa Seerosen tanzen.
Hinten an der Gartengrenze sollen hohe Laubbäume ihren grünen Vorhang wehen lassen.
Vor Ihnen, sanft in den Farben des Regenbogens abgestuft, wünschen wir uns blühende Büsche und zu ihren Füßen ringsumher die Beete für jede Jahreszeit:
In das Baumreich hinein die Beete für das Frühjahr, Krokus und Schneeglöckchen, in den hellen Zonen die Sommerstauden, Lilie, Kaiserkrone und Hibiscus, und dort wo es heiß wird und dann noch der Wind durch die Zweige fährt, die Rosenfreunde.
Und im Herbst soll viel Raum sein, durch das goldene Laub zu waten und das kühlere, freiere Jahr zu schmecken.
Ach, wenn wir Ihn haben könnten, wie wir Ihn träumen, unseren Garten!
…
Vielleicht haben wir nur den winzigen Vorgarten, vielleicht nur einen Balkon nach Osten.
Aber auch ein Park könnte zu klein sein für unsere Träume!
(Zitat, Johann Christoph Hampe)
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